Next Level: Krafttraining ist bei den Jungen angekommen
Laufband an, Kopfhörer rein, 45 Minuten abspulen: So sah Fitness für viele lange aus. Für die Gen Z offenbar nicht mehr. Die BBC hat Ende September 2026 aufgeschlüsselt, wie sich das Training junger Menschen in Großbritannien verändert, und das Ergebnis ist eindeutig: Die Hantel gewinnt.

Laut Sport England, der staatlichen Sportagentur für England, gehen heute mehr junge Erwachsene ins Fitnessstudio und trainieren mit Geräten und Gewichten als noch vor neun Jahren[1]. Auch die Gesundheitsstudie Our Future Health mit fast zwei Millionen Teilnehmenden zeigt: Jüngere Altersgruppen setzen häufiger auf kurze, intensive Einheiten wie Fitnesskurse. Laufen bleibt zwar die häufigste Sportart junger Frauen und Männer, hat insgesamt aber an Beliebtheit verloren[1].
Wie das im Alltag aussieht, beschreiben die Menschen, mit denen die BBC gesprochen hat:
- Antonia Duffin, 34, Personal Trainerin mit eigenem Frauenstudio in Manchester, beobachtet, dass Hybridtraining wie Hyrox das klassische Cardio auf Laufband und Rad abgelöst hat. Gerade jüngere Kundinnen wollen mehr Krafttraining, auch um später Osteoporose vorzubeugen.
- Will Seward, 19, Student, hat mit Laufband und Ergometer angefangen und trainiert heute meist dreimal pro Woche explosiv mit Gewichten. Das Training habe seine Stimmung verbessert, und er fühle sich insgesamt gesünder, sagt er.
- Cordelia Sheridan, 27, Eventmanagerin in London, war früher reine Cardio-Trainiererin. Heute macht sie zehn Minuten auf dem Stepper und dann 35 Minuten mit Gewichten und Geräten für Oberschenkel, Hüfte und unteren Rücken. Ihr Ziel: stark in die 30er gehen.
Auch in Deutschland ist das Fitnessstudio so gefragt wie nie. Ende 2025 zählten die Fitness- und Gesundheitsanlagen hierzulande 12,36 Millionen Mitglieder, 5,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Das sind 14,8 Prozent der Bevölkerung[2].
Warum Kraft? Was die Forschung sagt
Dass Krafttraining gerade so boomt, hat nachvollziehbare Gründe. Der Sportwissenschaftler Dr. Andrew Scott von der University of Portsmouth erklärt gegenüber der BBC, dass Widerstandstraining die Körperzusammensetzung und die Figur schneller verändern kann als reines Ausdauertraining. Dazu kommt Social Media: Viele lernen heute von Influencern, die zeigen, was sie geschafft haben, und damit sagen, dass du das auch kannst[1].

Und die Gesundheit? Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Erwachsenen, an mindestens zwei Tagen pro Woche muskelkräftigende Übungen für alle großen Muskelgruppen zu machen, zusätzlich zur Ausdauerbewegung[3]. Eine Meta-Analyse aus 16 Studien im British Journal of Sports Medicine zeigt, wie viel das bringt: Muskelkräftigende Aktivitäten gingen mit einem um 10 bis 17 Prozent geringeren Risiko für Tod jeder Ursache, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes einher. Der größte Effekt zeigte sich schon bei etwa 30 bis 60 Minuten pro Woche. Auch die Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining war im Vergleich zu gar keinem Training mit einem geringeren Sterberisiko verbunden[4].
- Wenig Zeit, viel Wirkung: Rund eine Stunde Krafttraining pro Woche reicht, um in den Bereich des größten Gesundheitseffekts zu kommen.
- Messbarer Fortschritt: Mehr Gewicht, mehr Wiederholungen, und du siehst schwarz auf weiß, dass du stärker wirst. Genau das gefällt auch Cordelia Sheridan: Ziele erreichen und schwerere Gewichte bewegen.
- Kein Entweder-oder: Kraft ersetzt Cardio nicht, beides ergänzt sich.
Mehr dazu, wie du dranbleibst und stetig stärker wirst, liest du in unserem Ratgeber zur progressiven Überlastung.
Fixkosten statt Luxus: Fitness als feste Ausgabe
Der vielleicht spannendste Teil des BBC-Berichts dreht sich ums Geld. Laut dem britischen Branchenverband UK Active sagt mehr als ein Viertel der 16- bis 34-Jährigen, dass die Mitgliedschaft im Fitnessstudio und das Fitbleiben zu ihren wichtigsten Ausgaben gehören, noch vor Urlaub und Essengehen. 2024 war es noch ein Fünftel. Eine Umfrage der Kette Gym Group aus dem Jahr 2026 ergab außerdem, dass ein Drittel der Gen Z monatlich 26 bis 50 Pfund für Gesundheit und Fitness ausgibt, ein Viertel sogar mehr als 50 Pfund[1].

Cordelia Sheridan bringt es besonders gut auf den Punkt. Sie behandelt ihre Mitgliedschaft für 45 Pfund im Monat wie eine unverzichtbare Rechnung für Strom und Wasser. Wer mit Freunden in den Pub geht, gebe denselben Betrag schnell an einem einzigen Abend für ein paar Bier aus[1].
Wir finden: Diese Denkweise verdient mehr Aufmerksamkeit. Der Beitrag fürs Studio landet bei ihr nicht mehr in der Schublade „Freizeit und Konsum“, wo er bei jedem Sparplan als Erstes gestrichen wird. Er steht neben Handyvertrag und Stadtwerke-Abschlag, also bei den Dingen, die du einfach brauchst. Und das ergibt Sinn:
- Du investierst in etwas, das bleibt. Ein Abend im Restaurant ist schön und dann vorbei. Kraft, Ausdauer und ein gutes Körpergefühl nimmst du jeden Tag mit.
- Feste Kosten schaffen feste Routinen. Wer das Training als festen Posten einplant, plant auch die Zeit dafür fest ein.
- Der Gegenwert entscheidet, nicht der Preis. Bei uns sind persönliche Trainingsbetreuung, Kurse, Frauenbereich, Vibrationstraining und Getränkeflatrate in jeder Mitgliedschaft enthalten. Du zahlst also nicht nur für Geräte, sondern für einen Club, in dem dich echte Trainerinnen und Trainer begleiten.
Übrigens: Wer jetzt einsteigt, kann unser Jubiläumsangebot nutzen und bis März 2027 für 15,00 € im Monat trainieren, bei Abschluss einer 50-Wochen-Mitgliedschaft mit Laufzeitbeginn April 2027 und einer sofort fälligen Aktivierung von 49,00 €. Alle Bedingungen findest du in unserem Artikel zum Jubiläumsangebot.
Stronger together: Training als Treffpunkt
Noch etwas fällt im BBC-Bericht auf: Fitness ist für die Gen Z auch ein sozialer Ort. Cordelia Sheridan findet das Krafttraining nach eigener Aussage sogar geselliger als ihr früheres Cardio-Programm. Der Hausarzt und Personal Trainer Dr. Hussain Al-Zubaidi meint, Fitnessstudios, Laufgruppen und Padel seien nicht deshalb so erfolgreich, weil sie Krankheiten vorbeugen, sondern weil sie Spaß machen und Menschen zusammenbringen[1].

Esther van Sluijs, Professorin für Verhaltensepidemiologie an der Loughborough University, ergänzt einen Punkt, der gerade für junge Leute im Homeoffice wichtig ist: Gemeinschaftliche Trainingsangebote in der Nähe schaffen soziale Kontakte, und genau deshalb ist ein leicht erreichbarer Club vor der Haustür so wertvoll[1].
Bei uns im LuisenForum mitten in Wiesbaden bekommst du beides: die Trainingsfläche für dein eigenes Programm und ein volles Kursprogramm von BBP über HIIT bis Pilates, das in jeder Mitgliedschaft enthalten ist. Einen Überblick findest du in unserem Artikel zu den Fitnesskursen in Wiesbaden.
Dein Einstieg ins Krafttraining bei F4U
Du willst den Trend mitmachen, aber nicht allein vor der Hantelbank stehen? Musst du auch nicht. Mit dem Umbau im Sommer 2026 haben wir unser Kraftangebot deutlich erweitert: Insgesamt sind über 30 neue Geräte bzw. Geräteeinheiten in den Club gekommen. Dazu hast du unseren Freihantelbereich mit Racks, Bänken und Kurzhanteln.

- Einweisung und Trainingsplan: Unser Trainerteam weist dich an den Geräten ein und erstellt mit dir deinen Trainingsplan, in jeder Mitgliedschaft enthalten.
- Sanfter Start: Wenn du neu bist, beginnst du am besten an geführten Geräten. Warum, liest du in unserem Ratgeber zu geführten Geräten für Einsteiger.
- Next Step Freihantel: Wann sich der Umstieg auf freie Gewichte lohnt, erklären wir in Von Maschinen zu Freihanteln.
Du findest uns im LuisenForum, Kirchgasse 6, 65185 Wiesbaden, im 5. OG. Check-in ist mit Classic und Flex Mo–Fr von 06:00 bis 23:00 Uhr möglich, mit Start Mo–Fr von 06:00 bis 15:00 Uhr, und in allen Tarifen Sa, So und an Feiertagen von 08:00 bis 22:00 Uhr. Für den persönlichen Service ist unser Team von 12:00 bis 20:00 Uhr da. Am besten startest du mit einer kostenfreien Club-Tour, einem geführten Rundgang mit Beratung, oder rufst uns an unter 0611 33465520. Wir freuen uns auf dich!
Häufig gestellte Fragen
Trainiert die Gen Z wirklich mehr Kraft als früher?
Für Großbritannien zeigen das die Daten von Sport England: Mehr junge Erwachsene gehen ins Fitnessstudio und trainieren mit Geräten und Gewichten als noch vor neun Jahren. Laufen bleibt aber die häufigste Sportart junger Menschen.
Wie viel Krafttraining pro Woche ist sinnvoll?
Die WHO empfiehlt an mindestens zwei Tagen pro Woche muskelkräftigende Übungen für alle großen Muskelgruppen. In einer Meta-Analyse zeigte sich der größte Gesundheitseffekt schon bei etwa 30 bis 60 Minuten pro Woche.
Ersetzt Krafttraining das Cardiotraining?
Nein. Beides ergänzt sich. In der Meta-Analyse im British Journal of Sports Medicine war die Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining mit einem geringeren Sterberisiko verbunden als gar kein Training.
Warum sehen junge Leute das Fitnessstudio als Fixkosten?
Laut UK Active nennt mehr als ein Viertel der 16- bis 34-Jährigen in Großbritannien Fitness als eine der wichtigsten Ausgaben, noch vor Urlaub und Essengehen. Eine junge Londonerin sagte der BBC, sie behandle ihren Beitrag wie eine unverzichtbare Rechnung, während ein Abend im Pub schnell genauso viel koste.
Wie steige ich bei F4U ins Krafttraining ein?
Unser Trainerteam weist dich an den Geräten ein und erstellt mit dir deinen Trainingsplan, das ist in jeder Mitgliedschaft enthalten. Den Club kannst du dir vorab bei einer kostenfreien Club-Tour ansehen, einem geführten Rundgang mit Beratung.
Quellen
- BBC News (25.09.2026): Treadmills to deadlifts: Why Gen Z are swapping cardio for strength training
- DSSV e. V.: Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft 2026
- Weltgesundheitsorganisation (WHO): Physical activity, Fact Sheet
- Momma et al. (2022): Muscle-strengthening activities are associated with lower risk and mortality in major non-communicable diseases. British Journal of Sports Medicine
